Menschen mit Down-Syndrom profitieren von sportlichen Aktivitäten

Sport fördert Kontakte zu Mitmenschen (Integration), steigert die körperliche Fitness und stärkt das Selbstbewusstsein. Ebenfalls wird die Koordination verbessert und macht einfach nur Spaß.

Wir Eltern sollten unsere Kinder darin bestärken, sich regelmäßig zu bewegen und ins Freie zu gehen. Mit regelmäßigem Training verbessert sich die Ausdauer und die Kraft, obwohl Kinder mit Trisomie 21 weniger Muskelspannung aufweisen. Eine ärztliche Untersuchung und anschließende Beratung hilft, die richtige Sportart bei minimiertem Risiko zu finden. Der Rücken sollte nicht zu stark belastet und Kontaktsportarten vermieden werden, da die Knochen und der Rücken weniger stabil sind. Schwimmen ist aber immer eine tolle Sache, das auch richtig Spaß bereitet.

So macht in unserer Gruppe ein Vater mit seiner Tochter regelmäßig das deutsche Sportabzeichen . Motivation ist dabei die größte Herausforderung, aber wenn es zum Vergnügen wird und die Leistung an zweiter Stelle steht, so sind sogar richtige Erfolge erreichbar. Das nächste Ziel ist nun das goldene Sportabzeichen. Aber ohne "Anschieben" läuft auch hier nichts (siehe Video).

Ein 20-jähriger Junge mit dem Down-Syndrom in den USA hat viel trainiert, um am Ironman Wettbewerb teilzunehmen...

und schließlich hat er es geschaft: Der erste Iron Man mit Downsyndrom, der es komplett durchgezogen hat! Respekt!